| Krebserkrankungen |
Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dennoch ist nicht jede Krebserkrankung tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird.
Wie entsteht Krebs? Heute ist klar, dass Krebs (bösartige Tumore, Leukämien) eine Krankheit des Erbgutes ist. Für die Entstehung der Tumore sind Veränderungen der Erbsubstanz (DNA), die nicht mehr durch Reparaturmechanismen korrigiert werden können, verantwortlich. Durch diese Mutationen können sich die ursprünglich normalen Körperzellen unkontrolliert vermehren und gesundes Gewebe verdrängen und zerstören. Die Fähigkeit des Tumors zur Gefäßneubildung und damit zur verbesserten Versorgung mit Blut und Nährstoffen führt zu einem verstärkten Wachstum der Wucherung. Auch können sich die Krebszellen im Gegensatz zu normalen Zellen über die Lymphbahnen und den Blutstrom im Körper verteilen und an anderer Stelle ansiedeln (Metastasierung), wobei neue Tumore entstehen können.
Theorien zu Krebsauslösern Physikalische Noxen: ionisierende Strahlen wie UV-Licht, Röntgenstrahlen Chemische Substanzen (Zigarettenrauch) Viren: Hepatitis-Viren, Humanes Papilloma Virus
Behandlungsmöglichkeiten
Informationsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige Deutsche Krebshilfe e.V., Tel.: 02 28 – 72 99 00, Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Tel.: 069 – 63 00 96 0, Krebsinformationsdienst KID, Tel.: 0 62 21 – 41 01 21, Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V., Tel.: 0621 – 2 44 34,
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